Amboro Nationalpark (Dep. Santa Cruz)

Der Amboró Nationalpark liegt im westlichen Teil des Departements Santa Cruz im sogenannten „Ellenbogen der Anden“. Im Westen grenzt er an den Carrasco Nationalpark (Departement Cochabamba). Er gehört zum Vilcabamba-Amboró-Korridor, der in den Vilcabamba Bergen in Peru beginnt und sich bis nach Bolivien zum Amboró Nationalpark erstreckt. Dieser Korridor ist von grossem wissenschaftlichen Interesse, gilt er doch als eines der artenreichsten Gebiete weltweit mit eine einzigartigen Flora und Fauna. Leider ist der Amboró aber - wie viele andere Naturregionen - heute großen Gefahren ausgesetzt.
Insgesamt umfasst der Amboró Nationalpark einschließlich des Gebietes der integrierten Landnutzung, eine Fläche von 637'000 ha, mit Höhenlagen zwischen 300 und 3‘200 M.ü.d.M. In den höher gelegenen Gebieten zeichnet er sich durch ein gemässigtes Klima aus, in den Tieflagen ist es tropisch feucht-heiß (Durschnittstemperaturen zwischen 12° C und 24° C). Die Niederschlagsmengen sind je nach Region unterschiedlich und liegen zwischen 600 mm 3‘400 mm.
Zur Zeit registriert sind mehr als 2.659 Pflanzen-, 127 Säugetier-, 105 Reptilien-, 73 Amphibien- und 812 Vogelarten.
Der Amboró-Nationalpark ist Quellgebiet vieler Flüsse, die ebenso zahlreiche Dorfgemeinschaften mit Wasser versorgen. Folgende Gemeinde teilen sich das Gebiet des Amboró Nationalparks: Buena Vista, San Carlos, Yapacaní, El Torno, Porongo, Mairana, Pampa Grande, Comarapa und Samaipata.

Attraktion

Der Park verfügt über großes touristisches Potential, hat er doch für jeden Geschmack etwas zu bieten: Wandern, Mountain Biking Touren, Reitenausflüge, Felsklettern, Schwimmen, Kanufahrten, Birdwatching, Angeln, u.v.m. Vogelfreunde finden Gelegenheit zur Beobachtung verschiedener Vogelarten, und auch Biologen mit wissenschaftlichen Zielen kommen nicht zu kurz, denn es gibt hier noch viel zu erforschen.

Die Anfahrt zum Park bietet keinerlei Probleme und ist sowohl über die neue wie auch über die alte Strassenverbindung zwischen Cochabamba und Santa Cruz de la Sierra zu erreichen. Innerhalb des Parks sind die Wege vor allem in der Regenzeit nicht immer in gutem Zustand. Fahrzeug mit Allradantrieb sind erforderlich.

Ziele im nördlichen Teil des Parks

Santa Cruz - Montero - Buena Vista - San Carlos - Yapacarí (Entlang der neuen Straße nach Cochabamba):

Die Gemeinden Cajones de Ichilo, Mataracú in der Nähe von San Carlos, La Chonta und Villa Amboró en la region de Buena Vista, ofrecen hospedaje, lugares para acampar, y servicios de guías para el Parque Nacional Amboró.

Mataracú

Ein Ort von einzigartiger landschaftlicher Schönheit, bietet dem Besucher die Möglichkeit für Wanderungen durch tropische Feuchtwälder mit einer großer Vielfalt an Baumarten, wie z.B. Mara, und mit ein wenig Glück die hier in dieser Gegend heimischen Tiere, wie den Ameisenbär oder das Faultier zu entdecken. Wasserfälle und natürliche Wasserbecken verleiten zu erholendem und erfrischendem Bad.
Das im Privatbesitz befindliche “Mataracú Tent Camp" bietet Hütten mit einer Kapazität für bis zu 24 Personen, Verpflegung, lokale Guides, sowie Transport ab/bis Buena Vista.

La Chonta

34 km ausserhalb von Buena Vista, auf der anderen Flussseite des Río Surutú, bietet das Gemeindetourismusprojekt La Chonta Unterkunftsmöglichkeiten, die von der Gemeinde selbst verwaltet werden. Außerdem bietet die Gemeinde einen touristischen Rundum-Service, von lokale Guides für Besuche des Parkes, Reitausflüge, Verpflegung und Unterkunft.
Die Region um La Chonta ist zeichnet sich durch ein Gebiet von sehr hohem Artenreichtum an Flora und Fauna aus. Naturlehrpfade wie der "Las Palmeras" erlauben dem Besucher besser noch die natürliche Vielfalt kennenzulernen, wie Jahrhunderte alte Bäume, Heilpflanzen, Farne und vieles mehr. Ein angelegter Aussichtspunkt bietet eine umfassende Aussicht über die Baumkronen des Dschungles.

Laguna Verde

Die Gemeinde Oriente Chichas, zur Provinz San Carlos gehörend, verwaltet die von ihr selbst errichtete Ökoherberge „Laguna Verde“. Die Hütten bietet für bis zu 12 Personen Unterkunft, außerdem besteht die Möglichkeit zum Campen. Lokale Guides, Verpflegung, und Transport in Jeeps (4x4) werden ebenfals angeboten. Das Besondere an der Region ist die dem Projekt ihren Namen gegebene Laguna Verde, wo Kaimane und verschiedene andere einheimische Tiere zu beobachten sind. Zwei Wasserfälle von mehr als 50 m Höhe und natürliche Becken mit kristallklarem Wasser runden die natürliche Attraktion dieser Region ab. Bei der Anfahrt nach Laguna Verde sind die Flüsse Yapacaní, Isama, Yantatá und Mataracú zu queren.

Cajones del Ichilo

In der Provinz Yapacaní gelegen, grenzt die Region Cajones del Ichilo im Westen an den Carrasco Nationalpark (Departamento Cochabamba). Seine wichtigste natürliche Sehenswürdigkeit ist die spektakuläre Flusslandschaft der sogenannten „Cajones del Río Ichilo“, einem von hoch aufragenden Felsen verengten Flussabschnitt inmitten undurchdringlicher Vegetation. Hier lädt ein erfrischendes Bad zum Verweilen ein. Viele Fische haben bei den „Cajones“ ihren Laichplatz. Der Ort ist ideal für Kanu- und Kajakfahrten, sowie für Rafting. Ebenfalls sehr interessant sind die „Cavernas de los Guácharos“, von nachtaktiven Vögeln bewohnte Höhlen. Von der Gemeinde Ichilo wurde ein Lodge errichtet, die Unterkunfts-, sowie Campingmöglichkeiten, Verpflegung, und lokale Guides bereitstellt.

Villa Amboró

Ca. 150km von Santa Cruz de la Sierra, und etwa 50km von Buena Vista entfernt, ist der Ort Ausgangspunkt für verschiedene Naturlehrpfade, die zu den zahlreichen natürlichen Sehenswürdigkeiten der Region führen. Ein erfrischendes Bad in einem Bachabschnitt mit natürlichen Becken und kristallklarem Wasser, beim Blick auf einen beeindruckenden 50m hohen Wasserfall, oder eine Wanderung zum Mirador del Amboró, für einen spektakulärer Blick über das Quellgebiet des Río Surutú, sowie auf den majestätischen aus dem Dschungel aufragenden Cerro Amboró, all das und vieles mehr hat die Gegend um Villa Amboró dem interessierten Besucher zu bieten. Die Gemeinde errichtete dafür ein Ökoherberge die Unterkunft sowie Campmöglichkeiten bietet. Die Verpflegung, sowie die Bereitstellung lokaler Guides sind weitere Dienstleistungen die die Gemeinde bietet.

Ziele im südlichen Teil des Parks

Santa Cruz - El Torno - Bermejo - Samaipata - Mairana (Entlang der alten Straße nach Cochabamba):

In diesem Teil des Parkes kann der Besucher die touristische Infrastruktur der Gemeinden Los Volcanes in der Serranía Volcanes in der Nähe des Dorfes Bermejo in Anspruch nehmen, und die der Gemeinde La Yunga in der Nähe der Ortschaft von Mairana. Beide Gemeinden ebenso wie deie Gemeinde Jardín de las Delicias in der Gegend von El Torno bieten Unterkunfts-, und Zeltmöglichkeiten, wie auch stellen lokale Guide für Wanderungen im Amboró Nationalpark.

La Yunga

In einer Gebirgslandschaft gelegen, ist die Gegend um La Yunga geprägt von Bergketten, Schluchten, Flüssen, Bergseen, Nebelwäldern sowie Wiesen und Matten, und kleinen Tälern, deren Zusammenspiel ein beeindruckendes Panorma ergibt, dass von verschiedenen natürlichen Aussichtspunkten in seiner vollen Schönheit wahrgenommen werden kann. In der Region von La Yunga existiert eine reiche Vielfalt an mehr als sechs verschiedenen Vegetationszonen. Eine unter ihnen ist der geheimnisvoll anmutende Nebenwald, eine Zone, die auch als Yungas-Vegetation bekannt ist, Heimat der Riesefarne. Die Gemeinde bietet Unterkunftsmöglichkeiten in der Herberge "Los Helechos", einen Zeltplatz, traditionelle Verpflegung, lokale Guides, und Ausritte hoch zu Roß.

Volcanes

Ein Abzweig nach rechts vor der Ortschaft Bermejo, am Kilometer 79 von Santa Cruz de la Sierra kommend, führt zur Gemeinde Volcanes. Dieses kleine Dorf ist wie geschaffen für Naturliebhaber, Abenteurer und Wanderfreunde, denn um die Gemeinde zu erreichen, müssen zuerst einmal 7 Kilometer zu Fuß bewältigt werden, bei denen man den Río Colorado mehrmals kreuzt. Einmal ankommen warten weiter Wandermöglichkeiten auf den Besucher. Eine der beeindruckensten Attraktionen der Gegend, ist der Aussichtspunkt Loma Borda, von wo aus man einen wunderschönen Rundumblick auf die Serrania Volcanes und den südlichen Teil des Parkes geniessen kann. Die Öko-Herberge Los Volcanes inmitten dieser gewaltigen Berglandschaft gelegen, bietet Unterkunft in Hütten oder Zelten, Verpflegung, und lolale Guides.

Jardín de las Delicias

Gehört zur Gemeinde El Torno. Die wichtigste Attraktion der Region, sind seine drei fantastisch schönen Wasserfälle mit Höhen zwischen 80 und 100 Metern, die man auf einer beeindruckenden Wanderung entlang eines gut markierten und instand gehaltenen Wanderpfades erreichen kann. Die Gemeinde bietet neben Zeltmöglichkeiten auch Unterkünft in Hütten für bis zu 10 Personen, sowie Verpflegung. Es besteht die Möglichkeit lokale Guides für Wanderungen zu engagieren.

Empfehlungen

In der Regenzeit (November bis März) ist bei Reisen in den Amboró-Nationalpark Vorsicht geboten, die Sand- und Schotterwege können gefährlich werden. Sollten Sie allein unterwegs sein, besorgen Sie sich eine Landkarte und nehmen Sie die Dienste eines lokalen Führers in Anspruch. Hinterlassen Sie auf jeden Fall bei den Parkwächtern ihre vorgesehene Wanderroute.

Für Information über Touren in den Amboró Nationalpark, bitte klicke hier.

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