Santa Cruz

Die bolivianische Wirtschaftsmetropole in den Tropen

Santa Cruz de la Sierra, Hauptstadt des gleichnamigen Departements und gegründet 1560, ist heute, Dank der enorm raschen Entwicklung in den letzten 50 Jahren, mit mehr als 1,5 Millionen Einwohner, die größte Stadt Boliviens. Vorallem Dank eines stark rentablen Agrargewerbes und der dadurch hohen Bedeutung als Zuwanderungs-, Investitions- und Handelsstandort, ist Santa Cruz heute das wirtschaftliche Zentrum des Landes.

Das Departement Santa Cruz liegt im Osten des Landes und umfasst eine Fläche von 320.000 km2. Ein Drittel davon ist Berggebiet, und der Rest beherbergt ein tropisches Paradies mit üppiger Vegetation, riesigen Urwaldgebieten und Savannenlandschaften, die einen Teil des Amazonasbeckens formen.

Touristen bietet Santa Cruz vielfältige Möglichkeiten: Naturparks, Ruinen aus der Vor-Inkazeit, sowie eine kulturell interessante Region in der Chiquitanía. Natur- und Abenteuerliebhaber, wie auch Archäologie und Geschichts interessierte Besucher kommen in Santa Cruz voll auf ihre Kosten.

Top Fünf: Orte in der Stadt und Umgebung die man unbedingt besuchen sollte

Die Stadt selbst ist von weniger touristischen Interesse, aber sie dient als Verkehrsknotenpunkt für all die faszinerenden Natur- und Kultursehenswürdigkeiten in der Region.

1) Man stelle sich 12 Meter hohe Sanddünen vor, die aus üppiger tropischer Vegetation gen Himmel ragen, und das gleich vor den Toren der Stadt. Gibt´s nicht? Gibt´s doch! Im Regionalpark Lomas de Arena kann man neben ausgedehnten Wanderungen auf und um die Dünen, auch in natürlich angestauten Seen baden (in der Regenzeit), oder sich der Vogelbeobachtung widmen.
2) Fernab vom Touristenstrom: Die Cateratas del Jardin sind wohl eine der spektakulärsten Aneinanderreihungen von Wasserfällen in ganz Bolivien. Und obwohl der lokalen Bevölkerung über Jahre nicht unbekannt, erschwerte die schlechte Zugänglichkeit und die fehlende Infrstruktur den Besuch. Zumindest letzteres hat die lokale Gemeinde nun geändert: Heute stehen dem Besucher Gemeindeunterkünfte, Naturlehrpfade und lokale Guides zur Verfügung.
3) Ein weiteres großartiges Ziel für einen Tagesausflug aus der Stadt bietet Los Espejillos. In idylischem Dschungel-Ambiente erwarten den Besucher kleinere Wasserfälle mit diversen natürlichen Schwimmbecken, die zum Verweilen einladen.
4) Wer die Stadt Santa Cruz verlässt, ohne nicht einmal ein großes, saftig gegrilltes Rindersteak probiert zu haben, hat eigentlich das Beste verpasst. Des "Cruceños" Leib- und Magengericht findet man in den angesagten Churrasquerias des Primer Anillo, der Av. Monseñor Rivero, und im Barrio Equipetrol.
5) Wer sich länger in der Stadt Santa Cruz aufhält und einen kurze Abstecher ins Grüne wünscht, dem bieten die Freizeitanlagen, wie das Biocentro Guembe und La Rinconada mit tropisch-exotischen Gärten, Poollandschaften und Open-Air Restaurants, oder der Eco-Park Yvaga Guazu eine erholsame Abwechslung von der Stadt.

Top Fünf: Orte im Departamento Santa Cruz die man unbedingt besuchen sollte

1) Wer sich in den entlegenen Osten des Departamentos aufmacht und als Ziel die Jesuiten Missionen in der Chiquitania angibt, muss nicht unbedingt ein großer Kirchenfreund sein oder auf Barockmusik abfahren. Den wirklichen Charme dieser entlegenen Gegend machen nicht nur ihre toll restaurierten Barockkirchen, sondern und vorallem ihre Menschen, die landschaftliche Schönheit, die Ursprünglichkeit ihrer Dörfer und die noch stark von indigener Kultur und Einflüßen geprägten Gemeinden, aus.
2) Allemal eine Besuch wert ist Samaipata. Seit mehr als zwanzig Jahren nun lässt die Magie des Ortes Ausländer aus dem fernen Europa oder Amerika hier seßhaft werden. Und dies aus gutem Grunde. Seine wunderschöne Lage in den grünen Bergen am Rande des Amboro NP. macht Samaipata zum perfekten Ausgangsort für Entdeckungstouren zu natürlichen Sehenswürdigkeiten des Parkes als auch für Besuche der Pre-Inka Kultstätte 'El Fuerte'.
3) Für Interessierte an wahrscheinlich Südamerikas berühmtesten revolutionären Freiheitskämpfer: Die Ruta del Che führt ihre Besucher zu den letzten Orten an denen Ernesto Che Guevara und seine Männer sich versteckt hielten, bevor sie vom bolivianischen Militär aufgespürrt und hinherichtet wurden.
4) Eine der Regionen in Bolivien, die erst seit kurzem in den touristischen Landkarten zu finden ist: Der Süd-Osten Chiquitano. Weite Tiefebenen bedeckt von Savannenartigen Chiquitano Trockenwald, aus dem interessant anmutende Felsformationengebilde, wie 'El Torre' in Chochis emporragen, und mächtige Tafelberge spektakuläre Trekkingmöglichkeiten bieten: Die Hochplateaus der Tafelberge ermöglichen fantastische Blicke über die Region, von hier stürzen Wasserfälle in die Tiefe, ebenso können Felsenmalerein, natürliche Schwimmbecken in Bachläufen, Thermalquellen, oder indigene Gemeinden besucht werden. Ein riesiger Abenteuerspielplatz aller erster Güte.
5) Gemeindetourismus in den nördlich angrenzenden Urwald-Gebieten des Amboro NP., oder das Leben auf einer Rinderfarm, oder schöne Hotels mit Pool und großartigen Blicken über den Dschungel hinüber zum Amboro?! Der kleine und ruhige Ort Buena Vista vereinigt all diese Möglichkeiten. Hier kann man ebenso über den Anbau und die Verarbeitung von Café, bei einer sogenannten Café-Tour auf den Länderein der Buena Vista Café Company, lernen.

Beste Reisezeit

Santa Cruz und seine Sehenswürdigkeiten lassen sich am besten in den trockneren Monaten, von April bis Dezember, kennenlernen. Starke Niederschläge in den Monaten Januar bis März können Überlandreisen gerade in weniger erschlossenen Gebieten, aufgrund der Beschaffenheit nicht asphaltierter Wege, erschweren. In der Trockenzeit von Mai bis September kann der wiederkehrende Südwind, 'Sur' oder 'Surazo' genannt, der aus Patagonien hier heraufweht, für Temperaturstürze und ein wenig Regen sorgen. Temperaturen können bis auf nur 10°C fallen! Das Phaenomen kehrt in dieser Jahreszeit alle 7-10 Tage wieder und hält maximal 3 Tage an. Deswegen gehört zu dieser Jahreszeit auch in diesen Gefilden unbedingt ein dickerer Pullover und eine Regenjacke ins Reisegepäck! Insider Tip: Neben der Hauptregenzeit und deren Einschränkungen, kann ein Besuch der tropischen Tieflandsregion in den Monaten von August bis zum ersten Regenfall im Oktober durch hohe Rauchbelastung gestört werden. Das Abbrennen von Weideland vor der Regenzeit gehört zu einem weitverbreiteten Brauch bei den Rinderfarmern.

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