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Vallegrande




Vallegrande Vallegrande, Hauptort der gleichnamigen Provinz im Departement Santa Cruz, liegt 244 km von der Stadt Santa Cruz entfernt. Gegründet wurde die Ortschaft am 30. März 1612 vom Landlehrer Lucio Escalante unter dem ursprünglichen Namen „Jesús y Montes Claros de los Caballeros“. Vallegrande liegt auf 2’030 M.ü.M. unmitten einer weiten Hügellandschaft am Fuss der Andenkordilliere. In den Höhenlagen herrscht kühles, in den Tallagen gemässigtes Klima. Das Dorf ist reich an Legenden und Traditionen und hat bis heute seine traditionellen Lehmziegelbauten erhalten.

Touristische Infrastruktur

Vallegrande ist gut erschlossen (Restaurants, Transport, Taxidienst, Telefon, Krankenhaus, Markt, Bank). Allerdings wird dem Reisenden dringend empfohlen, Bargeld (wenn möglich Pesos Bolivianos, nicht US$) mit zu führen.

Die Route des Che Guevara

Weltweite Bekanntheit erlangte Vallegrande in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre, als Operationsgebiet der Guerrillakämpfer des Ernesto „Che“ Guevara, der schliesslich in der Nähe der Ortschaft getötet wurde.

Das internationale Echo, das der Kampf der Guerrillatruppen des Che Guevara 1966/1967 hervorgerufen hat, hat auch ein grosses Interesse an den Orten geweckt, an denen die verschiedenen Kämpfe und Zusammenstösse stattgefunden haben. Mehr Infos: South American Picture

Attraktion 

Ausgehend von Vallegrande gibt es verschiedene Ausflüge und Wanderungen in die Dörfer, in denen Che Guevara damals operiert hat: Ñancaguazú, Iripití, Muyupampa, Samaipata, Vado del Yeso, Masicurí, Alto Seco, Quebrada del Yuro (dort geriet er in Gefangenschaft) und das berühmte La Higuera, wo er schliesslich getötet wurde.

In La Higuera kann noch heute der interessierte Besucher die Schule besichtigen, in der Ernest Che Guevara hingerichtet wurde.

Für die lokale Bevölkerung ist “El Che“ einer ihrer wichtigsten Helden. Seine Reste wurden erst vor kurzem in ein Mausoleum überführt, das ebenfalls zum Besuch offen steht.

Im Museum von Vallegrande sind Waffen und Ausrüstungsgegenstände der Guerrillakämpfer um Ernesto „Che“ Guevara ausgestellt.

Die Flüsse und Bäche rund um Vallegrande sind einen Ausflug wert, auch eine Fahrt nach Postrervalle und Pucará zur Quebrad del Churo lohnt sich, bieten sich dem staunenden Besucher doch Naturlandschaften ungewöhnlicher Schönheit zur unvergesslichen Ansicht.

Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die Felsmalereien und die verschiedenen Ruinen aus vorkolumbianischer Zeit.

Archäologische Stätten und Felszeichnungen

An verschiedenen Orten rund um Vallegrande finden sich Felszeichnungen, die vor allem Tier-, Pflanzen- und Menschengestalten, aber auch geometrische Formen darstellen. Über deren Bedeutung wird z.T. noch heute geforscht.

San Blas
Grosse Höhle ca. 50 km ausserhalb von Vallegrande mit verschiedenen Felsmalereien (Tierdarstellungen in rötlicher Farbe).

Postrervalle
Ca. 50 km ausserhalb von Vallegrande. Felszeichnungen (Menschendarstellungen und geometrische Formen).

Cuevas del Diablo
Die “Höhle des Teufels” liegt nur 19 km von Vallegrande entfernt und bietet dem Besucher verschiedene Felsmalereien mit Tier- und Menschendarstellungen und verschiedenen geometrischen Formen.

Paja Colorada
19 km ausserhalb von Vallegrande. Felsmalereien (Tier- und Menschengestalten, geometrische Darstellungen).

El Mataral
10 km von Pampa Grande und 5 km von der Ortschaft Mataral. In der Höhle sind besonders schöne Felszeichnungen zu sehen, darunter Menschenmasken, tierische und geometrische Formen. Mataral und Pampa Grande liegen 173 km von Santa Cruz entfernt.

Empfehlung

Haben Sie vor, von Vallegrande aus zu der Höhle zu gelangen, ist ein gutes Fahrezeug mit Vierradantrieb nötig. Einen Teil der Strecke werden Sie zu Fuss zurücklegen müssen. Wir empfehlen einen ortskundigen Touroperator zu Rate zu ziehen. Empfohlen: Ben Verhoef Tours


Ver Sights of Santa Cruz, Bolivia en un mapa más grande


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