Torotoro NP.: Ciudad de Itas & Caverna Umajallanta

Ein Ausflug vom Dorf Torotoro führt uns zu der Felsenstadt Itas. Um diese zu erreichen holpern wir auf einer Schotterstrasse und in unzähligen Kurven bergan, um nach fast zwei Stunden auf 4600 Metern Höhe auszusteigen.
Hier nun laufen wir über steinige Wiesen zu einer Felsformation, die nach nichts Besonderem aussieht. Nachdem wir durch tiefe Einschnitte hinunter in einen Felskessel gestiegen sind, öffnet sich vor uns ein System aus Höhlen. Wunderschöne Formen, durch Erosion über Jahrmillionen geschaffen, bilden riesige Räume, die an Kathedralen erinnern. Mario, unser Guide, erzählt uns die Geschichte eines Brüderpaars, das aus der umliegenden Gegend Vieh stahl und hier versteckte. Den Rückweg legen wir nicht auf dem selben Pfad zurück, sondern klettern unter Marios fachkundiger Anleitung den Felsen hoch und geniessen einen faszinierenden Ausblick auf die bizarr geformten Berge um Torotoro, die wie Zähne aufragen.

Einen weiteren Ausflug von Torotoro stellt der Besuch der Höhle Umajallanta dar. Per Auto, und einem kurzen Fussmarsch erreichen wir den Eingang einer grossen Höhle, der mit grossen Felsblöcken wie gepflastert erscheint. Wir montieren unsere Stirnlampen, und Mario, unser Guide, geht mit seiner Karbidlampe voran ins Dunkel – das Ding stinkt ziemlich, sodass wir ihn wohl kaum verlieren werden. Wir klettern über Felsen in die Tiefe, und die Höhle wird stets enger. Uns scheint, dass man da nicht weiter kommt, doch Mario hat vor gut 20 Jahren einen Weg entdeckt, der weiter ins Innere führt. Seitlich, hinter einem Fels versteckt, gibt es einen Spalt, durch den wir gerade kriechend hindurchpassen – zum Glück haben wir nicht zu viel Speck auf unseren Rippen! Nach einigen Metern weitet sich der Durchstieg etwas aus, und plötzlich finden wir uns in einer Kaverne wieder, die voll mit Stalagtiten und Stalagmiten ist. Einer davon sieht wie ein Weihnachtsbaum aus! Wir klettern weiter ins Höhleninnere und treffen auf einen Tümpel, in welchem Fische schwimmen, die nur hier vorkommen. Sie sind blind und fast transparent. Die Höhle würde noch manchen Kilometer weiter führen, doch wir müssen uns auf den Rückweg machen. Als wir den Eingang erreichen, ist es draussen bereits dunkel. Die Fledermäuse, die in der Höhle wohnen, fliegen über uns hinweg in den von tausenden von Sternen funkelnden Himmel.

Nach einer langen Reise von der Schweiz aus nach Bolivien nahm uns Bastian in Santa Cruz de la Sierra in Empfang; zusammen mit ihm reisten wir in 3 Wochen von Santa Cruz über Buena Vista, Samaipata, Totora und Torotoro nach Cochabamba. Die letzte Woche unserer Ferien verbrachten wir in und um den Salar de Uyuni und am Titicaca-See. Obwohl die grossen Distanzen auf den schlechten Strassen anstrengend sind, verbrachten wir unvergessliche Tage in Bolivien - über die Highlights könnt ihr in unseren Blogeinträgen lesen.
Bastian lebt schon seit Jahren als Tourveranstalter und –guide in Bolivien und ist deshalb ein profunder Kenner und ein Tourismusprofi. Nicht nur er, sondern auch Anja waren hilfsbereite und aufmerksame Reisebegleiter. Mit ihnen würden wir jederzeit wieder Bolivien bereisen!

Nach einer Venezuela-Reise vor ein paar Jahren waren wir – ein Schweizer Ehepaar Ende 40 - wieder bereit für eine Südamerika-Reise. Im Internet stiessen wir auf die Seiten, wo Bastian Müller und Thomas Wilken eben diese Naturreise anbieten. Bisher reisten wir immer in kleinen Gruppen, und so waren wir gespannt auf unsere „Privattour“ mit Bastian.

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